Blumige Poleposition...

...oder mein Weg zu 2000 Selfies, die keine sind. ;-)

Heuer durfte ich zum F1 Grandprix in Spielberg, denn die hübschen Formula Unas trugen miss lillys hats Kränzchen. Ich ging da ganz cool an die Sache ran, ist einfach ein Job und Autos interessieren mich Nüsse. Hab keinen Führerschein und das Raunen der Motoren entlockt mir höchstens ein Gähnen. So war ich ohne Erwartung, aber als wir dann etliche VIP Pässe bekamen, und ich den Preis der guten Stücke erfuhr, wurde es langsam eine Spur interessanter. Habe ich doch noch nie ein Geschmeide in dem Wert von einen Kleinwagen um meinen zierlichen Kugelstosserhals getragen. Wir betraten also den Paddock Bereich ( Boxengasse nicht Straße ;-), und dann war ich noch eine Spur mehr beeindruckt. Da stand eine ganze kleine Stadt aus Redbull, Mercedes, Ferrari und co Häusern und es war so blink-blank sauber, dass ich mein Zuckerlpapierl artig den ganzen Weg bei mir behielt.

Dann folgte Arbeit und Konzerte (Nena, Wanda...) und wenig Schlaf. So ging es auch am nächsten Tag. Meine liebe Freundin Barbara und ich halfen den 50 Formula Unas beim richtigen Plazieren des Kopfschmucks und übten uns als Hairstylisten. Dann wieder Konzert, (Rea Garvey, Amy McDonald) das wegen Unwetterwarnung gestoppt wurde. Zum Glück waren wir aber zu einem tollen Essen von Red Bull geladen, in eine alten Scheune. Ich muss sagen, "Freunde von Red Bull" zu sein ist ziemlich cool, aber auch ungünstig für die Bikinifigur. Die Leute die schon länger "Freund" sind, sind dann wohl alle wohlgenährt. Diese Freundschaft ist also genau das richtige für mich ;-) Mitgerissen von der Energie und Freude meiner jungen Formula Unas Freundinnen, machte ich gleich mal ein Selfie - mein erstes - mit Starrennfahrer David Coulthard. Den kenn ich noch von früher, als ich quasi Formula Una vom Sofa aus war ;-)

Am nächsten Tag: Red Carpet und da passierte es:

Ich mutierte plötzlich zum vollen Formel 1 Fan, nur mit einem großen Manko - ich erkannte keinen der Fahrer. Wie das Glück es so will, stand neben mir ein sehr junger Herr - auch noch nach einem Rennfahrer benannt, der mit einem Sammelalbum aufgeregt und beharrlich auf die Fahrer wartete. Ich ließ mir eine kurze Einschulung geben und war bereit! Wurscht wer kam, ich stürzte mich auf ihn in meiner Selfie-Manie, den Buben schob ich geschickt vor, weil Kinder und Tiere ziehen immer. Wir machten fette Beute! Es waren auch ein paar "fails" dabei, aber woher soll ich wissen, dass der Typ im kompletten Ferrarianzug nur ein Fan war und nicht zufälligerweise Herr Ferrari?! "Was du hast, hast du", raunte mir meine Begleitung Barbara zu, und wir gingen in die zweite Runde, als ich mich erfolgreich an Vettl dranhängte, der sich aber immer geschickt einem Foto entwinden konnte. Aber ich ließ mich nicht abschütteln und blieb ihm dicht auf den Fersen. Er hatte auch nicht mit meiner neuen Gang, bestehend aus Ferrari-Jürgen und dem Kind gerechnet, die ihm den Weg absperrten, und ich mich unauffällig an ihn dranhaute. Barbara drückte wie immer fleißig ab. So kamen wir in die Zielgerade und ich war fast in Poleposition.

Die Selfiemania machte uns müde und wir fuhren auf den Schönberghof um zu essen, trinken und auszuruhen - Freunde von Red Bull eben. ;-) Ich war natürlich im Rennfieber und in der Hoffnung, dass einer von denen gewinnt, mit denen ich ein Foto hatte - weil wozu sonst das Ganze?! Eigentlich wäre ich gerne am Sofa bei dem Rennen eingeschlafen. Aber nachhause zu gehen war nicht angesagt. Als Joko die Location betrat, war Barbara schon geübt und positionierte mich perfekt und im richtigen Licht. Auch Uwe Ochsenknecht konnte uns nicht entkommen. Und ich staubte nebenbei zwei Fotos ab, die ich meiner aufgeregten Schwester selig lächelnd schickte. So verging der letzte Tag, wir schmückten die Mädls wieder ab, und die Blumenkränze wurden für nächstes Jahr sorgsam verpackt. Auf ging es in die eigenen Boxengassen in Wien - natürlich standesgemäß im Siegerauto Mercedes ;-)

Zuhause angekommen präsentiere ich dem Lieblingsehemann stolz meine Beute und ich sehe, wie er sich innerlich windet und gleichzeitig 10 Gebete spricht, dass er nicht mein Fotograf sein "durfte". " Schau - lauter Selfies mit berühmten Rennfahrer", versuche ich ihn stolz zu locken. „Das sind keine Selfies, wenn sie jemand anderer fotografiert", sagt er knapp und wenig beeindruckt. Verdutzt schau ich ihn an. Ich bin die Jüngere, kenn mich voll aus mit so Jugendkram, oder etwa doch nicht so... "Und was machst du jetzt mit den ganzen Fotos?", fragt er mich dann lakonisch. Hmmm was ich damit mach, darüber hab ich jetzt nicht sooo genau nachgedacht... "Ist alles für meinen Blog", und dabei drehe ich mich wichtig und geschäftig um. Also schreibe ich diesen Blogpost, danach lege ich mich entspannt ins Bett, mach noch ein letztes Selfie von mir und freue mich auf nächstes Jahr Formel 1! Da erwische ich sie dann alle und zwar mit meinem neuen Selfiestick - Rudi, da wirst du aber schauen ;-)

In diesem Sinne - richtet euch noch schnell die Haare, sobald ihr mich irgendwo seht, oder versteckt euch schnell, weil ich will ganz bestimmt ein Selfie mit euch ;-)

Alles Liebe

Eure peinliche Selfiegräfin ;-)

Niki

Matthias Heschl / Red Bull Content Pool und Barbara Klapper und ich


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